Zeitungen und Anzeigenblätter:
Ressourcen schonen durch Recyclingpapier

Zeitungen und Anzeigenblätter versorgen ihre Leserinnen und Leser mit zuverlässigen Informationen, Hintergrundwissen und Bewertungen zu aktuellen Themen. Die Verfügbarkeit vielfältiger journalistischer Informationen ist für demokratische Gesellschaften unverzichtbar.

Neben vielfältigen digitalen Angeboten setzen viele Leserinnen und Leser auch weiterhin auf gedruckte Presseprodukte. Das Rascheln von Zeitungspapier am Frühstückstisch steht für eine gewohnte Haptik und besonderen Lesegenuss.

Die notwendige Aktualität der Zeitung macht diese zu einem schnelllebigen Produkt. Die Verlage verwenden daher dünnes Papier mit niedriger Grammatur und einem hohen Altpapieranteil – oftmals zu 100 Prozent. Die Wiederverwertung von Altpapier ist ressourceneffizient und bietet eine Vielzahl an Umweltvorteilen: So wird weniger CO₂ ausgestoßen und weniger Wasser für die Papierherstellung verbraucht.

Wie die Papierindustrie setzen sich die Verlegerverbände seit über 25 Jahren in der Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) für einen hochwertigen Altpapierkreislauf mit einer überdurchschnittlich hohen Wiederverwertungsquote von 80 ±3 Prozent ein. Diese Anstrengungen tragen dazu bei, dass Deutschland als Spitzenreiter beim Papierrecycling gilt. Auch Sie können mit der richtigen Entsorgung von Altpapier in der Blauen Tonne zu einem funktionierenden Altpapierkreislauf beitragen.   

Der geringe Anteil an frischen Holzfasern im Zeitungsdruckpapier stammt nicht aus Rodungen, sondern zumeist aus den Durchforstungsabfällen nachhaltiger Waldwirtschaft. Zeitungsdruckpapier ist daher in der Regel mit dem Blauen Engel oder anderen Umweltsiegeln wie dem EU-Ecolabel, FSC oder PEFC ausgezeichnet. Für das deutsche Zeitungspapier lässt sich mit Sicherheit sagen, dass kein Holz aus bedrohten Wäldern oder illegalem Einschlag enthalten ist.

Mehr Infos:

www.agrapa.de

Papierreycling

Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter