Print-Medien liegen am Werbemarkt weit vor dem Internet 

Online wächst, aber es macht dem Medium Papier den Platz noch lange nicht streitig. Beide Medien bedienen mit ihren unterschiedlichen Stärken die Bedürfnisse der Nutzer. Während es bei den elektronischen Medien die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung ist, sind es bei Print die Handhabbarkeit und Nutzerfreundlichkeit oder schlicht der „Lesegenuss“ eines aufwändig produzierten und optisch attraktiven Mediums, die den Verbraucher ansprechen. 

Print-Medien sind die Urform der „wireless communication“ und konnten schon lange vor iPad & Co an jeden Ort mitgenommen werden. Moderne Druckverfahren oder „Print on Demand“ helfen dem Medium Print, sich noch mehr an die Erwartungen der Nutzer anzupassen. Vielfach gehen beide Medien eine Symbiose ein. Zeitungen und Zeitschriften bieten ihren Lesern Internet-Portale, Online-Angebote werden crossmedial in Borschüren und Flyern beworben oder bieten sich über gedruckte Quick-Response-Codes in Zeitungen als zusätzliche Informationsquelle an. 

Ein wichtiger Maßstab ist der Werbemarkt. Kein Zweifel, der Anteil der Online-Werbung wächst. Mit einem Anteil von 11 Prozent am Gesamtnettoumsatz liegen online und mobile aber noch deutlich hinter den Printmedien zurück, die zusammen 55 Prozent der Erlöse unter sich aufteilen (Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) Auch namhafte online-Anbieter wie Google nutzen Print-Werbung für Ihre Produkte. 

Das papierlose Büro 
Podcast der Deutschen Journalistenschule zum Thema Papier